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DFB beantragt Sanktionen für KSC

12. Juni 2012 | 19:19 Uhr

Frankfurt (bb). Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fordert für die Vereine Fortuna Düsseldorf, Karlsruher SC, Hertha BSC Berlin, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden wegen Vorkommnissen in den zurückliegenden Spielen, beim KSC gegen Regensburg, jeweils Zuschauerausschlüsse zu Beginn der neuen Saison und Geldstrafen. Zudem werden gegen die Klubs Borussia Dortmund, Bayern München und Jahn Regensburg Geldstrafen beantragt.

Einen kompletten Zuschauerausschluss für das erste Heimspiel der Saison beantragt der Kontrollausschuss auch für den KSC, zuzüglich einer Geldstrafe von 15.000 Euro. Hier schlagen Vorfälle aus vier Rückrunden-Spielen und den beiden Relegationsspielen gegen Jahn Regensburg zu Buche. Insbesondere während und nach dem letzten Relegationsspiel kam es zu massiven Störungen durch Pyrotechnik, Bierbecher-Wurf und das Eindringen von Anhängern in den Innenraum.

Eine Geldstrafe von 40.000 Euro wurde gegen Bayern München beantragt, ausgelöst durch Pyrotechnik-Fälle in drei Bundesliga-Rückrundenspielen und zwei DFB-Pokalspielen, darunter das Endspiel. Jahn Regensburg soll 10.000 Euro Geldstrafe zahlen, resultierend aus Vorkommnissen bei Rückrundenspiel gegen Sandhausen und den beiden Relegationsspielen gegen Karlsruhe (Pyrotechnik).

Frist bis Anfang nächster Woche

Alle neun Vereine haben nun Zeit bis Anfang nächster Woche, den jeweiligen Strafanträgen des DFB-Kontrollausschusses zuzustimmen. Wird einem Strafantrag seitens eines Vereins zugestimmt, so mündet dieser in ein rechtskräftiges Urteil des DFB-Sportgerichts. Wird dem Strafantrag nicht zugestimmt, so wird dieser nächste Woche vom Kontrollausschuss dem DFB-Sportgericht zur Entscheidung vorgelegt.

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