Klaus-Peter Bruns ist neuer Vorstandsvorsitzender der Fiducia IT AG
29. Juni 2012 | 13:36 UhrKarlsruhe (bb). Der Aufsichtsrat der Fiducia IT AG, Karlsruhe, hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 27. Juni, einstimmig Klaus-Peter Bruns zum neuen Vorstandsvorsitzenden des größten IT-Dienstleisters der Volksbanken und Raiffeisenbanken berufen. Der 45-jährige Diplom-Betriebswirt folgt damit auf Michael Krings, der wie geplant mit der Fiducia-Hauptversammlung am gleichen Tag aus seinem Amt ausgeschieden ist. In seiner neuen Funktion zeichnet Bruns ab 1. Juli für das Vorstandsressort Bankleistungen und Steuerung verantwortlich. Mit dieser Enscheidung zugunsten des bisherigen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden setzt der Fiducia- Aufsichtsrat erneut ein deutliches Zeichen für die angestrebte Kontinuität in der Vorstandsarbeit sowie für die Sicherung des vorhandenen Know-how im Unternehmen.
Klaus-Peter Bruns ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Er begann seinen Berufsweg nach dem Abitur mit einem dualen Studium der Betriebswirtschaft – Fachrichtung Informatik – bei der IBM Deutschland GmbH und stieg dort zum Senior Projektmanager und Projektleiter auf. 1998 wechselte er als Leiter des Bereichs Anwendungsentwicklung zur damaligen Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften eG (rbg) in München, die im Jahr 2003 mit der Fiducia fusionierte. Dort wurde er 2006 zum Vorstandsmitglied und bereits zwei Jahre später zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden berufen. Klaus-Peter Bruns hat die Fiducia in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt. So hat er nach der Fusion von rbg und Fiducia bei der Zusammenführung der
Systeme wesentlich zur Entwicklung des modernen Fiducia-Banksystems ‚agree’ beigetragen, das derzeit bei rund 700 Volksbanken und Raiffeisenbanken erfolgreich im Einsatz ist und das zu den führenden Systemen Deutschlands gehört. Neben Klaus-Peter Bruns gehören dem Fiducia-Vorstand weiterhin Jens-Olaf Bartels (Ressort Markt und Vertrieb), Carsten Pfläging (Ressort Produktbetrieb) sowie Hans-Peter Straberger (Ressort Intern Leistungen) an.
Großer Dank und Anerkennung für die Verdienste von Michael Krings
Mit anhaltendem Applaus verabschiedeten die rund 300 Teilnehmer der Fiducia-Hauptversammlung am Donnerstag, 29. Juni, in Karlsruhe den bisherigen Vorsitzenden des Fiducia- Vorstands, Michael Krings (64), in den Ruhestand. Krings stand nahezu 20 Jahre an der Spitze einer genossenschaftlichen Rechenzentrale, zunächst bei der rbg in München und anschließend bei deren Rechtsnachfolgerin Fiducia IT AG. Der Vorsitzende des Fiducia-Aufsichtsrats, Gregor
Scheller, würdigte die großen Verdienste, die sich Michael Krings in dieser Zeit um die Fiducia IT AG erworben habe. So trage Krings maßgeblichen Anteil daran, dass die Fusion der rbg mit der Fiducia im Jahr 2003 nicht nur „geräuschlos“, sondern auch zum wirtschaftlichen Vorteil der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsgebiet vollzogen wurde. Denn das Heben der Synergieeffekte führte innerhalb von acht Jahren zur beeindruckenden Kostenentlastung von insgesamt rund 150 Millionen Euro. „Die Stringenz und Zielstrebigkeit, mit der Sie die Verbesserungen bei der Fiducia vorangetrieben haben, spiegeln sich auch in den kaum noch zu überbietenden Kundenzufriedenheitswerten wider. Dank Ihnen genießt unsere Fiducia heute einen hervorragenden Ruf als Schrittmacher und Maßstab für die Informationstechnologie von Banken weit über das Geschäftsgebiet hinaus. In der Gewissheit, Ihren Nachfolgern ein wohl bestelltes Haus zu hinterlassen, können
Sie mit Stolz und großer Zufriedenheit auf ihre berufliche Lebensleistung zurückblicken“, sagte Scheller.
Michael Kings wurde 1993 in den Vorstand der damaligen Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften eG berufen und übernahm dort den Vorsitz des Gremiums. Im ersten Jahr nach der Fusion mit der Fiducia leiteten der bisherige Vorstandsvorsitzende der Fiducia, Wilhelm K. Barthelmeß und Michael Krings das neue Unternehmen gemeinsam als gleichberechtigte Vorstandssprecher.
Seit 1. Juli 2004 stand Michael Krings alleine an der Unternehmensspitze.

