Haarausfall hat viele Gesichter
5. August 2012 | 5:03 UhrRegion (bb). Schöne, dichte oder lange Haare stehen für viele Menschen für Sinnlichkeit, Weiblichkeit und Gesundheit. Daher legen Frauen in der Regel großen Wert auf eine gepflegte Haarpracht. Jedoch können physische Faktoren einen starken Haarausfall auslösen, der bei schweren Verläufen auch in partieller Haarlosigkeit oder Glatzenbildung münden kann. Wobei auch unter normalen Umständen Erwachsenen durchschnittlich zwischen 70 und 100 Haare pro Tag ausfallen. Eigentlich ein ganz normaler körperlicher Prozess. Eine Vielzahl von Betroffenen verliert jedoch aus unterschiedlichen Gründen über einen längeren Zeitraum täglich wesentlich mehr. Hier empfiehlt es sich in jedem Fall, einen Hautarzt auszusuchen, der eine genaue Diagnose stellt. Denn es gibt mehrere Arten von Haarausfall, auch Alopezie genannt, die immer in professionelle Hände gehören.
Diffuser Haarausfall
In Fachkreisen unter Alopecia Difusa bekannt, handelt es sich um eine der verbreitetsten Formen des Haarausfalls, die sowohl Männer wie auch Frauen treffen kann. Über den gesamten Kopf verteilt gehen dem Betroffenen über einen längeren Zeitraum die Haare aus, ohne sich auf einen bestimmten Bereich wie Stirn oder Hinterkopf zu beschränken. Ein kompletter Haarverlust droht hier jedoch in den meisten Fällen nicht. Dennoch kann eine ernst zu nehmende Störung die Ursache sein, wie Diabetes, starker Stress oder eine Stoffwechselerkrankung. In jedem Fall sollten Betroffene mit einem Dermatologen über die Beschwerden sprechen. Er kann die genauen Ursachen abklären und eine entsprechende Therapie einleiten.
Erblich bedingter Haarausfall
In der Fachsprache auch androgenetische Alopezie genannt, handelt es sich bei dieser häufigen Form um einen genetisch bedingten Haarausfall. Sie tritt bereits in den 20er- und 30er-Lebensjahren auf und betrifft vorrangig Männer, aber auch immer mehr Frauen. Hierbei verdünnt sich die Haarpracht in einigen Bereichen der Kopfhaut merklich aufgrund einer Überempfindlichkeit gegenüber dem Hormon DHT. Dies verursacht in einem komplizierten Zusammenspiel des Hormonsystems eine verkürzte Wachstumsphase der Haare und sie fallen früher aus als normal. Genauen Aufschluss über die Erkrankung kann der Hausarzt, Androloge oder Frauenarzt mithilfe einer detaillierten Anamnese geben.
Kreisrunder Haarausfall
Bei Alopecia areata zeigen sich in begrenzten Arealen kahle Stellen ohne Haarwuchs, die sich vergrößern und in ihrer Anzahl zunehmen können. Sowohl Männer als auch Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr sind gleichermaßen betroffen. Bei schweren Verläufen können Betroffene die gesamte Körperbehaarung verlieren. Schulmediziner gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung handelt. Die körpereigene Abwehr greift die Zellen der Haarwurzel an und diese verlieren sozusagen ihren Halt, das Haar fällt aus. Diese Erkrankung wirft aber auch heute noch in der Medizin viele Fragen auf und ihre Ursachen scheinen nicht abschließend geklärt. Betroffene stehen unter einem hohen Leidensdruck und sollten sich unbedingt einen Dermatologen wenden.
Hormonell bedingter Haarausfall
Haarausfall kann ebenfalls aufgrund von hormonellen Störungen auftreten. Als Hauptursachen kommen vor allem bei Frauen ab dem 45. Lebensjahr die wechseljahrbedingten Hormonumstellungen im weiblichen Körper in Frage. Ab hier produziert der Körper weniger Östrogene und es steigt die Anzahl der männlichen Hormone, die Haarausfall bewirken können. Doch auch andere Faktoren wie beispielsweise eine Schwangerschaft oder das Absetzen der Anti-Baby-Pille können übermäßigen Haarausfall begünstigen. Frauen sollten sich hier immer vertrauensvoll an ihren Frauenarzt oder Hausarzt wenden, um die genauen Symptome abzuklären und eine entsprechende Therapie einzuleiten.
Haarersatz nach Maß
Wenn Frauen unter krankheitsbedingtem Haarausfall leiden und unter bestimmten Umständen kahle Stellen oder sogar eine Glatze bleibt, konnten sich Betroffene lange nur mit Perücken oder Kopftüchern helfen, um unschöne Kahlstellen zu verdecken. Diese Varianten sitzen jedoch häufig nicht perfekt und sehen zudem unnatürlich aus. Mit Superionix® bietet die Gesellschaft für Haarästhetik (gfh) eine revolutionäre neue Lösung. Das innovative Haft-Konzept für Haarteile und Perücken kommt ohne zusätzlichen Klebstoff aus und haftet dennoch permanent und sicher auf der Kopfhaut, selbst beim Schwimmen und Saunen. Speziell geschulte Superionix-Spezialisten im Fachstudio fertigen diesen innovativen Haarersatz an, der dann vier bis sechs Wochen durchgehend auf der Kopfhaut bleibt. „Dabei können Trägerinnen ihr Superionix-Haarteil wie Eigenhaar behandeln: waschen, fönen, duschen und stylen, alles kein Problem!“, erklärt Cornelia Hoffmeister, Geschäftsführerin der gfh.



Ich habe auch eine Vielzahl von Produkten ausprobiert, um meinen Haarausfall zu bekämpfen. Aber erst eine Haartransplantation bei http://www.ifue-haartransplantation.de hat mir wirklich geholfen. Ich kann diesen Schritt wirklich jedem empfehlen, der keine Lust hat seine Zeit und viel Geld für angebliche Wundermittel zu opfern.
Arten von Haarausfall gibt es viele, Lösungen aber leider sehr wenige oder auch keine.