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Ausflugstipp: Mundenhof bei Freiburg
4. April 2012 | 15:35 UhrFreiburg (bb). Jetzt wird es bunt auf dem Mundenhof: Terrarien mit Geckos, Agamen und Schlangen ergänzen das Schauaquarium Der Mundenhof ist um eine Attraktion reicher. Im Schauaquarium sind drei neue Terrarien zu sehen. Bisher waren die Tiere des Mundenhofs in der Regel groß und grau bis braun. Nun bringen (neben der bunten Fischwelt) Geckos, Agamen und Schlangen eine tolle Farbenpracht in den Tier-Natur-Erlebnispark. Zudem erhält der Mundenhof neben den bereits vorhandenen Klassen der Säugetiere, Vögel und Fische auch endlich Reptilien.
Zuständig für die Neuzugänge ist derselbe Verein, der sich seit 1968 schon um das Schauaquarium verdient macht. Wie regelmäßige Besucherinnen und Besucher des Mundenhofs längst bemerkt haben, fand im Verlaufe des vergangenen Jahres im Besucherbereich des Schauaquariums ein größerer Umbau statt. Den sieben tropischen Süßwasser-Aquarien und fünf Meerwasser- Schaubecken leisten inzwischen drei Terrarien in der Mitte des Raumes Gesellschaft. Möglich wurde dies durch den Einsatz der Mitglieder des Vereins der Aquarien- und Terrarienfreunde und die Spendenbereitschaft von Besuchern, Förderern und Sponsoren.
Bei der Einrichtung der Terrarien wurde darauf Wert gelegt, die nun weitgehend fertig gestellten Biotope naturnah und interessant zu gestalten. Das größte dieser Terrarien, mit einer Länge von zwei Metern, beherbergt neben zahlreichen Pflanzen ein Paar grüner Spitzkopfnattern, das sind schöne, aktive, aber ungiftige Schlangen des Regenwaldes mit blauen Zungen. Im zweiten Terrarium findet, wer genau hinschaut, ein Pärchen grüner Nackenstachler. Diese Insekten fressenden Echsen aus der Gruppe der Agamen können durch ihre unauffällige, ruhige Art gut mit der Umgebung des Tropenwaldes verschmelzen.
Auch das kleinste der Terrarien ist für seine Bewohner bewusst großzügig angelegt. Kleine Zwerggeckos, die im Gegensatz zu großen Taggecko-Arten nicht nur paarweise, sondern gerade in Gruppen mit je einem Männchen und mehreren Weibchen gehalten werden können, huschen immer wieder schnell umher auf der Suche nach kleinen Insekten. Auch diese Zwerge sieht der Besucher erst richtig, wenn er sich für die Tropenbewohner Zeit nimmt. Durch den Einsatz einer Beregnungsanlage, einer sonnenähnlichen Beleuchtung sowie Wärmestrahlern bekommen die Bewohner der drei Terrarien ein gemütlich tropisches Zuhause geboten – feucht-warm, grün und entsprechend ihren natürlichen Bedürfnissen mit Vollverpflegung.
Nach Möglichkeit werden im Lauf der Zeit weitere Bewohner die Terrarien ergänzen. Der Aquarienverein wird sie im Verhalten und aufgrund ihrer Vorlieben zu den bisherigen Tieren passend auswählen.
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