Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Landau-Mörlheim
16. März 2012 | 13:30 UhrLandau (pol). Am 16. März um 09.31Uhr, ereignete sich an der Ampelkreuzung bei Landau-Mörlheim ein größerer Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Landauer, Fahrer eines 12-Tonnen-LKW, befuhr die L509 von Landau in Richtung Offenbach, missachtete an og. Ampelkreuzung vermutlich aufgrund der tiefstehenden Sonne das „Rotlicht“ der Lichtzeichenanlage und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Zeitgleich bog ein Citroen bei „Grün“ von der Mörlheimer Hauptstraße nach links auf die L509 in Richtung Landau ein. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß.
Im Citroen wurde der Fahrer zunächst eingeklemmt, konnte jedoch durch die Ersthelfer vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr befreit werden. Sowohl der 54-jährige Fahrer sowie der 41-Jährige Beifahrer, beide aus Landau, wurden schwer verletzt durch das DRK in Landauer Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.
Im Bereich der Unfallstelle kam es für ca. 45 Minuten zu Verkehrsbehinderungen.
Bei Kontrolle aufgefallen
Am Donnerstag, gegen 10 Uhr, wurde der Führer eines Opel-Astra, auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Landau kontrolliert. Der 27-jährige Mann aus Landau gab an, dass er im Besitz einer tschechischen Führerscheines sei, diesen aber zu Hause habe. Die Beamten gingen auf Nummer sicher und fuhren mit dem Mann an seine Wohnadresse. Aber auch dort konnte der Mann seinen Führerschein nicht vorlegen.
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann nie im Besitz einer deutschen Fahrerlaubnis war.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Auseinandersetzung in der Ostbahnstraße
Am Donnerstag gg. 17:40 uhr, kam es in der Ostbahnstraße zu einem Aufeinandertreffen zwischen einem 23 jährigen jungen Mann und einem 14 jährigen Jugendlichen, beide aus Landau. Zunächst kam man sich verbal in die Wolle, wobei der Jüngere dem Älteren Zigarettenrauch ins Gesicht geblasen haben soll. Im weiteren Verlauf schlug der Jüngere auf den Älteren ein, der hierbei Platzwunden erlitt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befanden sich zwei Frauen am Tatort, die zum Beschuldigten gehörten und lachend die Übergriffe beobachteten. Erst als ein Passant eingriff, soll der Beschuldigte aufgehört haben auf den Geschädigten einzuschlagen. Der Beschuldigte entfernte sich anschließend vom Tatort und wurde von einer Zeugin „verfolgt“. Eine weitere Zeugin leistete Erste Hilfe. Auf Grund von Zeugenaussagen konnte der Beschuldigte ermittelt werden.
Durch das Eingreifen der Zeuginnen wurde die Auseinandersetzung unterbunden und der Beschuldigte ermittelt. Die Beamten schreiben in ihrem Bericht, dass sich auf der sehr belebten Straße kein Anderer für die Auseinandersetzung interessiert habe und deren Zivilcourage deshalb besonders anzuerkennen sei.

