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25 Jähriger tötet um ein Jahr älteren Bruder und springt danach in den Tod

31. Juli 2010 | 9:53 Uhr

Karlsruhe (pol). Ein Streit unter zwei 25 und 26 Jahre alten Brüdern in einem Mehrfamilienhaus in der Belfortstraße in der Karlsruher Innenstadt ist am Freitagabend derart eskaliert, dass der jüngere dem älteren mit einem Messer tödliche Verletzungen zufügte. Wenig später sprang der 25-Jährige aus einem Fenster im 3. Obergeschoss. Dabei erlitt er schwerste Verletzungen, denen er nach seiner Einlieferung in einem Krankenhaus trotz aller ärztlicher Mühen erlag.

Die Polizei war über Notruf 110 um 21.54 Uhr von der Lebensgefährtin des älteren Bruders alarmiert worden. Als die Beamten an dem Anwesen eintrafen, stand der 25-Jährige auf dem Sims eines Fensters im 3. OG und drohte hinabzuspringen. In der Folge erklärte er sich aber einverstanden, dass Beamte das Haus betraten, um sich um seinen im Treppenhaus liegenden Bruder zu kümmern. Im 1. Obergeschoss entdeckten die Polizisten den 26-Jährigen, für den jede Hilfe zu spät kam.

Noch während die Beamten dem 25-Jährigen gut zuredeten und die Feuerwehr ein Sprungkissen vorbereitete, sprang der Mann schließlich in die Tiefe. Zwar kümmerte sich der anwesende Notarzt umgehend um ihn; doch waren die erlittenen Verletzungen zu schwer, um sein Leben zu retten.

Zu den Hintergründen der Tat laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei auf Hochtouren. Nach den ersten Erkenntnissen hatte der im Südbadischen wohnende 25-Jährige seinen in Karlsruhe lebenden Bruder am Freitagabend aufgesucht, wo es zunächst in der Wohnung zu dem folgenschweren Disput gekommen war.

Neben Feuerwehr und Rettungsdiensten waren am Ort des Geschehens auch drei Notfallseelsorger und zwei besonders geschulte Polizeibeamte im Einsatz, die sich der Lebensgefährtin des 26-Jährigen wie auch der Angehörigen annahmen.

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5 Kommentare

  • Schrotti sagt:

    Hört sich nach verletzter “Ehre” unter Türken an.

    Wenn dem so ist, hat die Sache was gutes.

    Zwei “Rentensicherer” und “Kulturbereicherer” weniger.

    • hans sagt:

      Die kamen beide aus BaWü also sparen Sie sich ihre unnötigen Kommentare!!!!!!! Sie “Kulturbereicher” -.-

    • Moni sagt:

      Was sind Sie nur für ein riesengrosses,respektloses Arschloch!!! Zum Glück haben die Hinterbliebenen uns als Nachbarn.Wir werden Ihnen mit all unserer Kraft helfen und sie unterstützen!!! Wenn ich könnte,würde ich Sie kräftig in den Arsch treten,vielleicht kämen Sie dann zur Besinnung…allerdings habe ich da bei Ihrem Spatzenhirn wenig Hoffnung!!!

  • nachbar sagt:

    War das heftig! Hier war komplett hochalarm. Der Chefbulle hat versucht noch den auf dem Fenstersims stehenden zu überreden. Er war wirklich gut! Doch es half wohl nichts. Er sprang dann. Wahnsinn!

    • Leser sagt:

      Komisch das kein Nachbar was mitbekommen hat .. und nur die Freundin von ihm! Ich glaube heutzutage gibts da auch keine Nachbarschaftshilfe mehr.. Traurig was sich Brüder sogar antun können

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