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Lkw-Stellplätze liegen auf Halde

20. Juni 2012 | 13:05 Uhr
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Wann es Lkw-Stellplätze im Killisfeld geben wird, ist noch offen.

Killisfeld (mia). Lkw in Wohngebieten können immer ein Problem bedeuten. Um genau diesen kritischen Punkt wollte sich die Stadt nun für das Gebiet Killisfeld kümmern und hatte vier Lkw-Stellplätze zwischen der B3 und der Einmündung Schlesier Straße geplant.

Die vier Stellplätze, die statt des Grünstreifens entlang der Fiduciastraße vor dem Lärmschutzwall von der Südtangente kommend geplant waren, sollten ein erster Schritt in Richtung Entlastung des Wohngebietes Killisfeld werden. Denn hier parken in Ermangelung anderer Möglichkeiten einige Lastzüge. Die geplanten Parkplätze sollen 3,5 Meter breit auf einer Gesamtlänge von 80 Metern werden.

Die Parkplätze sollten im Rahmen des Umbaus der Killisfeld- und Fiduciastraße – unter anderem dem geplanten Kreisverkehr bei der Fiducia-/Ostmark-/Wachhausstraße – erfolgen. Für dieses Projekt war im Sommer 2011 ein Antrag auf Zuwendung beim Regierungspräsidium eingereicht worden. Die Kosten für den Bau der Stellplätze setzte man mit rund 125 000 Euro an. Zuschüsse beziehungsweise Förderungen wurden auf rund 68 000 Euro geschätzt. Nun aber liegt das Projekt auf Halde, da eben diese Förderung nach dem Landes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) noch nicht geklärt ist.

Ende 2011 erhielt die Stadt die Information, dass die Aufnahme des Projektes in das LGVFG-Programm sowohl 2012 als auch 2013 nicht möglich sei, da nach Beschluss der Landesregierung zunächst keine neuen kommunalen Straßenbauprojekte gefördert werden. Auch bereits aufgenommene, aber noch nicht bewilligte Maßnahmen gehören dazu. Auch könne der Stadt nicht gewährleistet werden, dass sie das Projekt zunächst selbst finanziere und später eine Förderung erhalte.

Mit der Aufnahme in das Programm könne erst 2015 gerechnet werden. Daher riet die Verwaltung dazu, das Projekt zurückzustellen, bis eine Förderzusage erteilt werde. Ein Bau auf eigene Kosten ohne Förderung oder Zusage komme nicht in Frage. Im Hauptausschuss, der in dieser Woche tagte, verschob man die Beratungen zu diesem Thema auf die kommende Sitzung im Juli, da man zunächst noch klären wolle, ob zumindest eine Teilförderung möglich sei.

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