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Baden Racing-Saisonfinale: Monami ist die neue Winterkönigin

10. Oktober 2011 | 9:24 Uhr

Iffezheim (bb). Monami aus dem Gestüt Etzean hat zum Abschluss der Rennsaison in Iffezheim / Baden-Baden den Preis der Winterkönigin gewonnen, ein Rennen, in dem der neue Galoppstar Danedream 2010 Dritte wurde. Die 142:10-Außenseiterin siegte leicht mit zweieinhalb Längen vor Dessau und Paraisa. Die Favoritin Nevada, die wie Danedream vom Gestüt Brümmerhof gezüchtet und von Peter Schiergen trainiert wurde, belegte den vierten Rang.

Trainer der Siegerin ist Andreas Wöhler bei Gütersloh, der sich eigentlich mit Paraisa mehr Chancen ausgerechnet hatte. Doch wie schon im Deutschen Derby entschied sich der erste Mann am Stall, Championjockey Eduardo Pedroza, für das falsche Pferd. „Die beiden Pferde sind schwer zu vergleichen, haben nie miteinander trainiert“, sagte Wöhler. „Ich hätte mich wohl auch für Paraisa entschieden.“ Für den zweiten Mann am Stall, Jozef Bojko, war es der zweite große Erfolg in diesem Jahr: Das Deutsche Derby mit Waldpark und nun das wichtigste Rennen in Deutschland für zweijährige Stuten, ein Gruppe III-Rennen über 1.600m mit einem Preisgeld von 105.000 Euro.

Das wertvollste Zweijährigen-Rennen Deutschlands, das mit 200.000 Euro dotierte Ferdinand Leisten-Memorial, ein BBAG Auktionsrennen über 1.400m, wurde zuvor von Tai Chi nach einem packenden Finale gewonnen. Der französische Nachwuchsstar Maxime Guyon brachte den Hengst aus dem Rennstall Gestüt Hachtsee mit dem letzten Galoppsprung an der lange führenden Survey, die von Stefanie Hofer geritten wurde. Das BBAG Auktionsrennen über 1.400m . „Das war mein erster Sieg in Baden-Baden“, sagte Guyon. „Ich bin Tai Chi schon einmal in Frankreich geritten, er ist ein gutes Pferd.“ Trainiert wird er von Werner Baltromei aus Mülheim, der leider schwer erkrankt ist und nicht vor Ort sein konnte.

Der Krefelder Trainer Mario Hofer trainiert die Pferde Survey und Pakal, die hinter Tai Chi die Plätze belegten: „Die Stute ist toll gelaufen und Steffi hat die Order hervorragend umgesetzt. Bei Pakal war nach Aussage von Olivier Peslier die Distanz ein bisschen zu kurz, 200 Meter weiter wäre besser gewesen.“ Der Sieger bezahlte 37:10.

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