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Zweite Rheinbrücke von regionaler und überregionaler Bedeutung

10. Juni 2011 | 14:42 Uhr

Kreis Karlsruhe (bb). Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT) am 9. Juni stand die Stellungnahme des Landratsamtes im Rahmen des vom Regierungspräsidium Karlsruhe durchgeführten Planfeststellungsverfahrens zum Bau einer zweiten Rheinbrücke.

„Die zweite Rheinbrücke ist eine Maßnahme von regionaler und überregionaler Bedeutung“ unterstrich der AUT nach Kenntnisnahme der fachlichen Argumente und stellte sich mit 19 Ja- und zwei Neinstimmen hinter die fachtechnische Stellungnahme der Verwaltung. Er unterstrich ausdrücklich die Dringlichkeit einer baldigen Realisierung und forderte den Vorhabensträger auf, ökologische Ausgleichsmaßnahmen mit den betroffenen Gemeinden abzustimmen, sowie auch einen Radweg vorzusehen.

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde auch die Weiterführung der B10 zur B36 ausdrücklich zur Beschlusslage. Wichtigste Argumente für die zusätzliche Rheinüberquerung waren die Erschließung der Verkehrsströme aus den nördlich an die Stadt Karlsruhe angrenzenden Gemeinden zum überregionalen Verkehrsnetz und die Bedeutung dieser Verkehrsinfrastrukturmaßnahme für die künftige wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis, der Technologieregion Karlsruhe und darüber hinaus länderübergreifend zur Südpfalz.

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