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1,4 Tonnen schwerer Mahnender Mühlstein vor der Europäischen Schule platziert

6. Oktober 2010 | 8:37 Uhr

Karlsruhe (bb). Am Dienstag, 5. Oktober, ist auf den Boden der Europäischen Schule Karlsruhe (ESK) der 1,4 Tonnen schwere Mahnende Mühlstein als Symbol für weltweiten Kinder- und Jugendschutz geschwebt.

Die feierliche Enthüllung des wandernden Denkmals, das direkt aus Bayreuth von einem Speditionstransport angeliefert wurde, verfolgten neben politischer Prominenz unzählige Schüler, Lehrer und Eltern der ESK.

Karlsruhes Regierungspräsident Rudolf Kühner, Erste Bürgermeisterin Margret Mergen und Direktor Tom Hoyem hoben zuvor in ihren Grußworten die Brisanz und Dringlichkeit des Mühlsteins als Zeichen gegen Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen hervor. Mit wach rüttelnden Bildern aus dem von Armut und Hunger betroffenen Burundi in Ostafrika machte Philipp Ziser vom Verein „burundikids“ auf die Notwendigkeit von Kinderrechten aufmerksam. Der Karlsruher nahm für die ESK-Partnerschule in Burundi eine Spende in Höhe von 5000 Euro entgegen.

Unter dem Leitgedanken „Schau‘ genauer hin!“ setzt sich die Aktion der bundesweiten „Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kinder und Jugendlichen e.V.“ in Karlsruhe am Dienstag, 26. Oktober, mit einem „Tag des Mahnenden Mühlsteins“ in der Europäischen Schule fort. Ab 13 Uhr sind an diesem Tag zahlreiche Veranstaltungen wie Ausstellungen, Workshops, Vorträge sowie Musik und vieles mehr zu entdecken.

Auf seiner Deutschlandtour ist die Fächerstadt die 8. Station für das Mahnmal. Der Stein wird 12 Wochen lang Thema in der Europäischen Schule bleiben, ab 15. Dezember reist er zum Platz an die Kirche St. Stephan.

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