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Eine Alternative zu OP’s und Schlafmasken

30. Juli 2010 | 21:00 Uhr
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Karlsruhe-Untergrombach (tra). “In 90 Prozent der Fälle konnten wir das Schnarchen deutlich verringern oder gar ganz beseitigen, die Paare schlafen nun wieder in einem Bett,” so Physiotherapeut Manuel Weinbrecht, der zusammen mit Gwendolin Gutzy eine Reha-Praxis in Untergrombach mit neun Mitarbeitern leitet und mit sanften Massagetechniken seit zwei Jahren erfolgreich gegen das Schnarchen vorgeht.

Schnarchen ist oft mehr als das störende Geräusch in der Nacht, es kann auch zu Atemaussetzern kommen, die zu einer Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff führen können. “Bei einem Patient konnten wir die Atemaussetzer von 180 auf 80 reduzieren”, erläutert Weinbrecht die Auswertung eines Schnarchmessgeräts. Ein anderer Patient schnarche nur noch auf einer Seite. “Durch unsere Anwendungen können sich die oberen Atemwege in der Nacht mehr entspannen, es entstehen keine Engstellen mehr und die Luft kann ungehindert hindurchströmenr”, erläutert Gwendolin Gutzy den Erfolg ihrer Anwendung, der durch Messungen von Ärzten und von Schlaflaboren bestätigt wurde. Auch bei Fettleibigen bekommen die Experten das Schnarch-Problem mit im Schnitt nur vier Anwendungen in den Griff (Preis pro Anwendung: 100 Euro), gegebenenfalls wird einmal eine Nachbehandlung benötigt. Aktuell werden die Kosten noch nicht von der Krankenkasse übernommen.

Patentieren haben sich Gutzky und Weinbrecht ihre Anwendung nicht, da man dies bei Behandlungsmethoden nicht kann. Ihr Ziel ist es, nach Beendigung der 50 Personen umfassenden Studie, Fortbildungen zu diesem Thema anzubieten. In einem kostenfreien Beratungsgespräch wird untersucht, ob der Patient eine Chance hat, dass die rezeptfreie Anwendung greift und inwieweit der HNO-Arzt miteinbezogen werden muss. Bei hohem Blutdruck oder erhöhtem Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko sollte unbedingt ein Arzt miteinbezogen werden.

info@gutzy-weinbrecht.de

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