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24hLauf für Kinderrechte: Schlammschlacht bringt 38.000 Euro für 25 soziale Projekte ein

9. Juli 2012 | 9:37 Uhr

Karlsruhe (bb). Dauerregen in der Nacht zum Sonntag und am Sonntagmorgen, Sturm und Schlamm auf der Aschenbahn: Das alles konnte den Teilnehmern des zehnten „24hLaufs für Kinderrechte“ des Stadtjugendausschuss e. V. nichts anhaben: In 23.181 Runden haben die knapp 40 Teams auf dem Gelände der SG Siemens nach vorläufigen Berechnungen 37940,27 Euro erlaufen. Damit können 25 soziale Projekte für Kinder in Karlsruhe durchgeführt werden, die ansonsten keine Chance auf Verwirklichung habet hätten. Die Projekte wurden im Vorfeld von einer unabhängigen Jury ausgesucht.

Rundensieger wurde die Carl-Engler-Schule, die 939 Mal die Aschenbahn, die aufgrund der Unwetter zum Matschbahn wurde, umrundete. Spendensieger wurde das Team des Fichte-Gymnasiums „Fichte rennt“. Sie trugen allein 5.030,72 Euro zum Ergebnis bei. In der Unternehmenswertung lag die Mannschaft des „dm Drogeriemarktes vorne, das 4.340 Euro erlief und außerdem die Teilnehmer kostenlos mit Sonnencreme versorgte.

Mit einer Schweigeminute hatte am Samstag der „24hLauf für Kinderrechte“ begonnen. Im Gedenken an die fünf Toten der Geiselnahme vom 4. Juli wurde der Lauf fünf Minuten nach Beginn angehalten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer blieben an ihrer aktuellen Laufposition stehen und gedachten der Opfer.

„Wir beim Stadtjugendausschuss e. V. waren über dieses Ereignis genauso betroffen wir Ihr alle“, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Elisabeth Peitzmeier. Un-fassbar tragisch sei das schreckliche Ereignis für die Angehörigen der Opfer. „Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl und unsere Anteilnahme“, so Elisabeth Peitzmeier.

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