. .

Vampire und die (un)endliche Liebe

18. Februar 2013 | 12:05 Uhr

Karlsruhe (bik). Egal, ob im Film oder auf den Bühnen dieser Welt, die meisten Geschichten handeln vom Suchen und Finden der einen großen Liebe. Doch ist diese erst einmal gefunden, beginnt die Arbeit erst richtig. Vor allem wenn „bis das der Tod uns scheidet“ eine Ewigkeit dauert. Im Musical „Biss in alle Ewigkeit“, das am Freitag, 15. Februar, im Theater am Schlachthof Premiere feiert, wird erzählt, wie es sein kann, wenn eine Ewigkeit zu zweit zu lange wird.

Foto: BB

Die beiden Vampire Belinda und Richard haben sich die ewige Liebe geschworen, doch nach fast einem Jahrhundert scheint die einstige große Liebe verflogen zu sein. Die Vampire sind zwei garstige Aasgeier geworden, die sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Doch gerade als beide keinen anderen Ausweg mehr sehen, hat Belinda eine Idee, die wieder Schwung in die Beziehung bringen soll.

Ingmar Otto wollte eine Geschichte über ein Paar schreiben, dessen Liebe in die Jahre gekommen ist. Auf der Suche nach einem spannenden Hintergrund wurde Otto im Vampirmilieu fündig. „Es kommt bei Ehen oder Beziehungen unter Sterblichen schon häufig im Laufe der Jahre die Liebe abhanden, wie schwer muss es dann erst den Unsterblichen fallen, dem Schwur der ewigen Liebe einzuhalten und eine Unendlichkeit lang treu zu bleiben, während die Langeweile sich Jahrzehnt um Jahrzehnt breiter macht“, so Otto.

Seit einigen Jahren sind Vampire durch Formate wie „Vampire Diaries“ und „Twilight“ wieder im Trend. Otto nutzt sein Musical um die literarischen und filmischen Vorlagen, zu persiflieren. „Sämtliche Ähnlichkeiten zu Vampirgeschichten, die in letzter Zeit über die Kinoleinwände flimmerten, sind zu hundert Prozent beabsichtigt“, sagt Otto.

Damit die Darsteller wie richtige Vampire aussehen, wurden, von einem Kieferorthopäden, extra spitze Eckzähne angefertigt. Jetzt müssen die Schauspieler noch üben mit der Zahnprothese zu sprechen, damit am Ende alle S-Laute wie gewohnt den Weg aus dem Mund finden, so Otto.

Bei der Musikauswahl für das Musical hatte Otto die Qual der Wahl. „Es ist unglaublich in wie vielen Songs die ‚Unendlichkeit‘ oder eine ‚unsterbliche Liebe‘ besungen wird. Jedes zweite Lied schien mir für ein Vampirmusical geeignet“, so Otto. Während des Schreibens haben sich dann viele Songs gut in die Handlung einfügen lassen. Die Auswahl reicht von Grönemeyer über die Toten Hosen bis hin zu Elvis.

Abgelegt unter: · · ·
Zum Seitenanfang

  • die neue Welle Webradio
  • Boulevard Baden auf Facebook

  • Was trauen Sie dem KSC in der Zweiten Liga zu?

    Ergebnis ansehen

    Loading ... Loading ...