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Guido Maria Kretschmer: Eine Fernsehsendung mit Lerneffekt

1. Juli 2012 | 6:22 Uhr

Für Guido Maria Kretschmer ist es bisher ein sehr erfolgreiches Jahr: Seit Januar präsentiert er die Styling-Doku „Shopping Queen“ auf VOX, im März hat er seinen langjährigen Lebensgefährten geheiratet. (Foto: Anne Wilk/VOX)

Berlin/Karlsruhe (tra). Fünf shoppinghungrige Frauen waren vergangene Woche für die VOX-Sendung „Shopping Queen“ in Karlsruhe einkaufen. Moderator und Juror ist der Designer Guido Maria Kretschmer. Er hat am Schluss jeder Sendung die Aufgabe, die Outfits zu bewerten. Ausgestrahlt wird die in Karlsruhe gedrehte Sendung zwar erst im Herbst, Boulevard Baden hat Kretschmar schon jetzt Fragen zur Show, zu Sommertrends und zu Modesünden gestellt.

Was hat sie bewegt, bei der Show „Shopping Queen“ mitzumachen?
Guido Maria Kretschmer: Ich habe schon seit Kindheitstagen Frauen beim Einkaufen beobachtet und ihnen immer gerne Tipps gegeben. Bei „Shopping Queen“ können die Leute etwas lernen, das finde ich gut.

Angenommen Sie wären selbst Teilnehmer bei der „Shopping Queen“. Was wäre Ihr Wunschmotto?
Kretschmer: Sie bleiben zu Hause und machen es sich sehr gemütlich.

Wem würden Sie gerne einmal ein neues Outfit verpassen und warum?
Kretschmer: Angela Merkel würde ich gern mal ein neues Outfit verpassen. Ich würde ihr so gern zeigen, dass ein Blazer keine dicken Knöpfe braucht. An dieser Stelle ein Hoch auf die verdeckte Knopfleiste! Angela Merkel ist so charmant und mädchenhaft – wäre doch schön, wenn man das sehen könnte.

Welches ist für Sie die modischste Stadt in Deutschland?
Kretschmer: Berlin.

Und wie schätzen Sie Karlsruhe ein?
Kretschmer: Die Karlsruher, die ich kennengelernt habe, sind alle offene Menschen. Dort, wo offene Menschen leben, hat man auch Mut sich anzuziehen und etwas Neues zu wagen. Auf die Outfits der Karlsruher Teilnehmerinnen können die Zuschauer also gespannt sein.

Was ist diesen Sommer-Trend?
Kretschmer: Das Sommerkleid! Leider oft in großen floralen Mustern. Aber ich finde es grundsätzlich toll, dass Kleider wieder in sind.

Welche Mode-Sünden gehen gar nicht?
Kretschmer: Ein No-Go ist ein kleiner Rucksack auf großen Frauenrücken, Ballerinas ab Größe 42 und BHs, die nicht sitzen und immer aus dem T-Shirt schauen.

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Ein Kommentar

  • sky sagt:

    Ich finde es schade das man einem nicht die möglichkeit gibt sich so einzukleiden wie man möchte, ich als mutter könnte mich in einer halben stunde einkleiden und perfekt aussehen. Ich leide eher darunter …….und dann noch komentare zubekommen das einiges nicht so zusammen passt finde ich nicht gut. wenn einem steine in den weg gelegt werden

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