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	<title>Boulevard Baden &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Boulevard Baden - Die täglich aktuelle Ergänzung Ihrer Wochenzeitung</description>
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		<title>Brüssel dementiert Vorbereitung auf griechisches Euro-Aus  &#8212; Von Marc Kalpidis &#8211;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:05:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission bestreitet einen angeblich in Arbeit befindlichen Plan B für den Austritt Griechenlands aus der Währungsunion. "Wir gehen weiter fest davon aus, dass Griechenland im Euro bleibt", sagte eine Kommissionssprecherin am Freitag in Brüssel der Nachrichtenagentur dapd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel (dapd). Die EU-Kommission bestreitet einen angeblich in Arbeit befindlichen Plan B für den Austritt Griechenlands aus der Währungsunion. &#8220;Wir gehen weiter fest davon aus, dass Griechenland im Euro bleibt&#8221;, sagte eine Kommissionssprecherin am Freitag in Brüssel der Nachrichtenagentur dapd. EU-Handelskommissar Karel De Gucht hatte zuvor in der belgischen Zeitung &#8220;De Standaard&#8221; (Freitagausgabe) andere Töne angeschlagen: &#8220;Die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission arbeiten an Notfallszenarien für den Fall, dass es Griechenland nicht schafft.&#8221; Die Notenbank reagierte zugeknöpft.</p>
<p>Die Brüsseler Sprecherin konnte sich die Aussagen De Guchts nach eigenen Angaben nicht erklären: &#8220;Unser einziges Szenario heißt weiterhin: Griechenland drinnen, nicht draußen. Daran hat sich nichts geändert.&#8221; Schmallippig fiel der offizielle Kommentar der EZB in Frankfurt am Main aus. &#8220;Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen über irgendwelche Notfallpläne&#8221;, sagte ein Sprecher. EZB-Chef Mario Draghi habe am Mittwoch erst klargestellt, &#8220;dass es unser tiefes Interesse und unser unveränderlicher Wunsch ist, dass Griechenland im Euroraum bleibt &#8211; und an diesem Szenario arbeiten wir&#8221;.</p>
<p>Zu Details der angeblichen Notfallpläne hatte sich De Gucht in dem Interview nicht geäußert. Allerdings sei es für Griechenland vorrangig, die Reformen durchzuführen, um im Währungsblock bleiben zu können. &#8220;Griechenland muss zu den Vereinbarungen stehen, das ist die einzige rationale Option für das Land&#8221;, sagte der Belgier.</p>
</p>
<p>Zwtl.: Fitch befürchtet Rückkehr der Griechen zur Drachme</p>
</p>
<p>Zuvor hatte die Ratingagentur Fitch auf die finanziellen und politischen Probleme Griechenlands mit einer weiteren Herabstufung reagiert. Nach den gescheiterten Bemühungen um eine Regierungsbildung in Athen wurde die Kreditwürdigkeit des Landes am Donnerstagabend von B- auf CCC gesenkt. In dieser Kategorie bestehen beträchtliche Risiken, und nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten. Fitch begründete den Schritt mit der Gefahr, dass die Griechen aus der Euro-Zone ausscheiden könnten.</p>
<p>Zudem führte die Ratingagentur für ihre Entscheidung auch das gute Abschneiden von Parteien bei der Wahl vom 6. Mai an, die den von EU und IWF verordneten Sparkurs ablehnen. Nach den erfolglosen Versuchen einer Koalitionsbildung wird das Land nun bis zur nächsten Wahl am 17. Juni von einer Übergangsregierung geführt.</p>
<p>&#8220;Sollte die Neuwahl am 17. Juni keine Regierung mit einem Mandat zur Fortsetzung des EU-IWF-Programms von Sparhaushalt und Strukturreform hervorbringen, wäre ein Ausscheiden Griechenlands (aus der Eurozone) wahrscheinlich&#8221;, erklärte Fitch. Danach würde ein Austritt aus der Währungsunion einen Kreditausfall nach sich ziehen.</p>
<p>dapd.djn/T2012051851229/jvo/mks/mwa </p>
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		<title>Drei Szenarien zur Zukunft des Opel-Werks Bochum  &#8212; Von Claus-Peter Tiemann &#8211;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:45:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach der Opel-Entscheidung zum Abzug des Kompaktwagens Astra ab 2015 aus Deutschland ist die Lage für das Werk in Bochum bedrohlich geworden. Der örtliche Betriebsratschef Rainer Einenkel fürchtet das Aus für das Werk. Möglicherweise wolle Opel als Ersatz für den Astra die Produktion des Familienvans Zafira aus Bochum nach Rüsselsheim verlegen, sagte er.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg (dapd). Nach der Opel-Entscheidung zum Abzug des Kompaktwagens Astra ab 2015 aus Deutschland ist die Lage für das Werk in Bochum bedrohlich geworden. Der örtliche Betriebsratschef Rainer Einenkel fürchtet das Aus für das Werk. Möglicherweise wolle Opel als Ersatz für den Astra die Produktion des Familienvans Zafira aus Bochum nach Rüsselsheim verlegen, sagte er. &#8220;Das wäre der Todesstoß für Bochum&#8221;, so Einenkel.</p>
<p>Bis Ende 2014 ist Bochum durch gültige Verträge geschützt. Für das Stammwerk Rüsselsheim dagegen gab Vorstandsvorsitzender Karl-Friedrich Stracke eine Garantie ab: &#8220;Ein wettbewerbsfähiges Werk Rüsselsheim spielt eine wichtige Rolle in unserer Wachstumsstrategie&#8221;, sagte Stracke.</p>
<p>Die Zukunft für Bochum ist also düster, auch Experten wie Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen sehen das Werk &#8220;zu 99,9 Prozent&#8221; vor der Schließung. Doch zumindest in der Theorie sind auch andere Lösungen denkbar. Hier drei Modelle:</p>
<p>1. Die Schließung</p>
<p>Per Vertrag ist das Werk bis Ende 2014 gesichert. Ein Schließungsbeschluss würde den Mitarbeitern wohl erst kurz vor Ende der Frist eröffnet, um die Moral der Arbeiter und die Qualität der Autos nicht zu gefährden: Bochum baut den Zafira, eines der wenigen Opel-Erfolgsmodelle.</p>
<p>So könnte es laufen: Im Sommer 2014 werden die Anlagen nach Rüsselsheim verlagert, die Belegschaft bekommt wie bei der letzten Sanierungswelle Abfindungen oder Jobangebote in Rüsselsheim. Die Schließung würde Opel einen hohen dreistelligen Millionenbetrag kosten: Wenn von den heute 3.100 Arbeitern dann noch 2.500 beschäftigt wären, kämen bei 50.000 Euro Abfindung pro Person rund 125 Millionen Euro zusammen. Ein Teil dieser Summe könnte Opel durch den Verkauf des Grundstücks wieder hereinholen.</p>
<p>2. Verlagerung von Chevrolet-Modellen nach Deutschland</p>
<p>Opel ist im weltweiten Reich von General Motors (GM) nur eine regionale Nischenmarke. Global setzte GM auf die Marke Chevrolet, die auch in Europa immer stärker wird und Opel Käufer wegschnappt. Wichtige Chevrolet-Modelle wie der Cruze oder der Volt wurden bei Opel entwickelt oder von Opel-Modellen abgeleitet. Gebaut werden sie aber vor allem in Südkorea.</p>
<p>Die Opel-Betriebsräte verlangen die Verlagerung von Chevrolet-Produktion nach Deutschland. Allerdings müssten die Arbeiter dazu wohl auf Gehalt verzichten, um die Kostenvorteile von Korea auszugleichen.</p>
<p>3. Neue Modelle</p>
<p>Opel fehlen zahlreiche Nischenmodelle, mit denen die Konkurrenz die Bänder auslastet und Geld verdient: Opel hat unterhalb des großen Insignia keine Limousine mit klassischem Kofferraum als Gegner zum VW Jetta. Es gibt kein Cabrio, es gibt keinen SUV zu konkurrenzfähigem Preis, es gibt kein schickes Retro-Modell wie etwa den VW Beetle, Fiat 500 oder den Mini. In den höheren Preisklassen fehlt ein Edel-Van wie der VW Sharan und ein Luxus-SUV wie der C-Crosser von Citroen.</p>
<p>Mit zusätzlichen Modellen könnte Opel seinen schwachen Marktanteil von 6,5 Prozent verbessern und gleichzeitig die Fabriken besser auslasten. Allerdings kostet die Entwicklung vorher Millionenbeträge. Ob GM dieses Geld ohne Gegenleistung locker macht, ist unwahrscheinlich.</p>
<p>dapd.djn/T2012051700558/ti/mwo </p>
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		<title>Brüssel dementiert Plan B für griechisches Euro-Aus</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:05:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission hat Berichte zurückgewiesen, wonach sie sich zusammen mit der Europäischen Zentralbank auf einen eventuellen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion vorbereitet. "Wir gehen weiter fest davon aus, dass Griechenland im Euro bleibt", sagte eine Kommissionssprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur dapd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel (dapd). Die EU-Kommission hat Berichte zurückgewiesen, wonach sie sich zusammen mit der Europäischen Zentralbank auf einen eventuellen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion vorbereitet. &#8220;Wir gehen weiter fest davon aus, dass Griechenland im Euro bleibt&#8221;, sagte eine Kommissionssprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur dapd. EU-Handelskommissar Karel De Gucht hatte sich zuvor im Interview mit der belgischen Zeitung &#8220;De Standaard&#8221; (Freitagausgabe) gegenteilig geäußert: &#8220;Die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission arbeiten an Notfallszenarien für den Fall, dass es Griechenland nicht schafft.&#8221;</p>
<p>Die Brüsseler Sprecherin konnte sich die Aussagen De Guchts nach eigenen Angaben nicht erklären: &#8220;Unser einziges Szenario heißt weiterhin: Griechenland drinnen, nicht draußen. Daran hat sich nichts geändert.&#8221; Zu näheren Details der angeblichen Notfallpläne hatte sich De Gucht in seinem Interview nicht geäußert. Allerdings sei es für Griechenland vorrangig, die Reformen durchzuführen, um im Währungsblock bleiben zu können. &#8220;Griechenland muss zu den Vereinbarungen stehen, das ist die einzige rationale Option für das Land&#8221;, sagte der Belgier.</p>
</p>
<p>Zwtl.: Fitch befürchtet Rückkehr der Griechen zur Drachme</p>
</p>
<p>Zuvor hatte die Ratingagentur Fitch auf die finanziellen und politischen Probleme Griechenlands mit einer weiteren Herabstufung reagiert. Nach den gescheiterten Bemühungen um eine Regierungsbildung in Athen wurde die Kreditwürdigkeit des Landes am Donnerstagabend von B- auf CCC gesenkt. In dieser Kategorie bestehen beträchtliche Risiken, und nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten. Fitch begründete den Schritt mit der Gefahr, dass die Hellenen aus der Euro-Zone ausscheiden könnten.</p>
<p>Zudem führte die Ratingagentur für ihre Entscheidung auch das gute Abschneiden von Parteien bei der Wahl vom 6. Mai an, die den von EU und IWF verordneten Sparkurs ablehnen. Nach den erfolglosen Versuchen einer Koalitionsbildung wird das Land nun bis zur nächsten Wahl am 17. Juni von einer Übergangsregierung geführt.</p>
<p>&#8220;Sollte die Neuwahl am 17. Juni keine Regierung mit einem Mandat zur Fortsetzung des EU-IWF-Programms von Sparhaushalt und Strukturreform hervorbringen, wäre ein Ausscheiden Griechenlands (aus der Eurozone) wahrscheinlich&#8221;, erklärte Fitch. Danach würde ein Austritt aus der Währungsunion einen Kreditausfall nach sich ziehen.</p>
<p>dapd.djn/T2012051851229/jvo/mks/mwo </p>
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		<title>Wowereit rechnete bis Anfang Mai mit pünktlicher BER-Eröffnung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:05:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat noch bis Anfang Mai mit einer Eröffnung des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg (BER) wie zunächst geplant am 3. Juni gerechnet. Das sagte der SPD-Politiker und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft am Freitag im Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat noch bis Anfang Mai mit einer Eröffnung des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg (BER) wie zunächst geplant am 3. Juni gerechnet. Das sagte der SPD-Politiker und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft am Freitag im Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Vorwürfe, es sei schon früher absehbar gewesen, dass der Termin nicht zu halten ist, wies Wowereit zurück. Noch am 20. April sei er davon ausgegangen, dass der Termin steht. Erst am 7. Mai habe ihn Flughafenchef Rainer Schwarz darüber informiert, dass die Eröffnung am 3. Juni &#8220;unwahrscheinlich&#8221; sei, sagte Wowereit.</p>
<p>Am Donnerstag hatte Wowereit nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft den 17. März 2013 als neuen Eröffnungstermin für den Hauptstadtflughafen in Schönefeld genannt. Zudem wurde Technik-Chef Manfred Körtgen seines Postens enthoben.</p>
<p>(Zusammenfassung bis 1500, 50 Zeilen)</p>
<p>dapd.djn/T2012051552058/mmo/clp/mwa </p>
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		<title>Management-Versicherungen wollen für HGAA-Desaster nicht zahlen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:55:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach Auffassung von Versicherungskonzernen tragen die früheren BayernLB-Vorstände keine Schuld an der folgenschweren Übernahme der maroden Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Deshalb wollen die Management-Versicherungen für den Schaden auch nicht aufkommen. Entsprechende Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wurden am Freitag aus Bankkreisen bestätigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München (dapd). Nach Auffassung von Versicherungskonzernen tragen die früheren BayernLB-Vorstände keine Schuld an der folgenschweren Übernahme der maroden Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Deshalb wollen die Management-Versicherungen für den Schaden auch nicht aufkommen. Entsprechende Informationen der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221; wurden am Freitag aus Bankkreisen bestätigt. Demnach sehen die Versicherer die Klage gegen die früheren Vorstände als politisch motiviert.</p>
<p>Die Landesbank und ihre Eigentümer, Freistaat und Sparkassen, hätten angesichts des Milliardendesasters bei der HGAA &#8220;ein Bauernopfer&#8221; präsentieren wollen, argumentieren die Versicherer laut &#8220;SZ&#8221;. Die Kontrolleure der Bank, unter ihnen prominente CSU-Politiker wie Erwin Huber und Günther Beckstein, habe man dagegen schonen wollen.</p>
<p>Die Schadenersatzklage gegen die früheren Vorstände wird ab 19. Juni vor dem Landgericht München verhandelt. Die BayernLB will 200 Millionen Euro von ihren früheren Managern eintreiben. Mehr als die Hälfte davon, 105 Millionen Euro, sollte von der Haftpflichtversicherung für das Management abgedeckt werden.</p>
<p>Das HGAA-Abenteuer hatte der Landesbank einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro eingebrockt. Ein Untersuchungsausschuss des Landtags war zu dem Ergebnis gekommen, dass die damaligen Vorstände Risiken beim Kauf der Bank im Jahr 2007 verschwiegen hatten und der Deal deutlich zu teuer war.</p>
<p>dapd.djn/T2012051801538/erd/mwo </p>
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		<title>US-Ministerium verhängt hohe Strafzölle für chinesische Solareinfuhren</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:55:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die USA hat billige Solarimporte aus China mit hohen Strafzöllen belegt und dem deutschen Marktführer Solarworld damit einen juristischen Etappensieg verschafft. Nach einer vorläufigen Entscheidung vom Donnerstagabend verhängte das Washingtoner Handelsministerium wegen Preisdumpings Zölle von etwa 31 Prozent für Produkte mehrerer Dutzend chinesischer Solarfirmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Washington/Bonn (dapd). Die USA hat billige Solarimporte aus China mit hohen Strafzöllen belegt und dem deutschen Marktführer Solarworld damit einen juristischen Etappensieg verschafft. Nach einer vorläufigen Entscheidung vom Donnerstagabend verhängte das Washingtoner Handelsministerium wegen Preisdumpings Zölle von etwa 31 Prozent für Produkte mehrerer Dutzend chinesischer Solarfirmen. Für alle anderen Solaranbieter aus China, die keine ausreichenden Akten vorgelegt hatten, wurde ein Strafzoll von fast 250 Prozent festgelegt. Das kommt einem Einfuhrverbot gleich.</p>
<p>Das Ministerium war überzeugt, dass die staatlich subventionierten chinesischen Solarfirmen ihre Ware unter Marktpreis verkaufen. Eine endgültige Entscheidung will die Behörde im Oktober fällen. Die chinesischen Firmen können bis dahin Einspruch einlegen. Ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking nannte die Entscheidung ungerecht. China sei äußerst unzufrieden mit dem Schritt.</p>
<p>Die Bonner Solarword hatte über ihre US-Tochter und zusammen mit sechs amerikanischen Firmen gegen die Chinesen geklagt. Sie machen hohe staatliche Subventionen in China für die Überkapazitäten und den Preisverfall in der weltweiten Solarbranche verantwortlich.</p>
<p>Die Entscheidung in den USA gebe Mut, &#8220;dass wir zu einem fairen Wettbewerb zurückkehren können&#8221;, sagte der Vorstandsvorsitzende von Solarworld, Frank Asbeck, in Bonn. Sie sei auch ein Signal an Europa, wo vergleichbare Maßnahmen greifen müssten. Solarworld bereitet derzeit eine Klage bei der Europäischen Union vor.</p>
<p>Zwtl.: Strafzölle auch in den USA höchst umstritten</p>
<p>Die Entscheidung des Handelsministeriums ist allerdings auch in der US-Solarwirtschaft umstritten. Der Branchenverband Case (Coalition for Affordable Solar Energy) warf Solarworld vor, mit der Klage Arbeitsplätze in den USA zu gefährden und den Preis für Solarstrom hoch zu treiben. Der Verband tritt für einen freien Wettbewerb ein.</p>
<p>Zweifel an der positiven Wirkung der Strafzölle haben auch deutsche Solarexperten. Er erwarte nicht, dass es nun besser laufe, sagte Wolfgang Hummel vom Berliner Zentrum für Solarmarktforschung der Nachrichtenagentur dapd. &#8220;Das wird am Ende an die Verbraucher weitergegeben,&#8221; erklärte er. Zudem produzierten chinesische Solarfirmen auch längst in den USA und belieferten den Markt dort.</p>
<p>An der Frankfurter Börse zahlte sich die Entscheidung aus den USA für Solarworld zunächst aus. Der Aktienkurs des im TecDAX notierten Konzerns schoss nach der Verhängung der Strafzölle in die Höhe. Das Papier legte bis Freitagnachmittag um mehr als 14 Prozent auf 1,74 Euro zu.</p>
<p>dapd.djn/T2012051800504/por/mwo </p>
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		<title>EU-Kommissar spricht von Notfallszenarien für Griechenland</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:25:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Eurozone will einem Medienbericht zufolge auf den eventuellen Austritt Griechenlands vorbereitet sein. EU-Handelskommissar Karel De Gucht bestätigte der belgischen Zeitung "De Standaard", dass dafür Notfallpläne erstellt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüssel (dapd). Die Eurozone will einem Medienbericht zufolge auf den eventuellen Austritt Griechenlands vorbereitet sein. EU-Handelskommissar Karel De Gucht bestätigte der belgischen Zeitung &#8220;De Standaard&#8221;, dass dafür Notfallpläne erstellt werden. &#8220;Die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission arbeiten an Notfallszenarien für den Fall, dass es Griechenland nicht schafft&#8221;, sagte der EU-Kommissar in einem Interview mit der Zeitung (Freitagausgabe). De Gucht wollte zu weiteren Details der Notfallpläne allerdings nichts sagen.</p>
<p>Für Griechenland sei es vorrangig, die Reformen durchzuführen, um im Währungsblock bleiben zu können. &#8220;Griechenland muss zu den Vereinbarungen stehen, das ist die einzige rationale Option für das Land&#8221;, sagte De Gucht.</p>
<p>(Dieser Meldung liegt eine Dow-Jones-Nachricht zugrunde.)</p>
<p>dapd.djn/T2012051851229/jvo/mwa </p>
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		<item>
		<title>Tarifgespräche für Metall-Industrie in Baden-Württemberg fortgesetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:05:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit rund zweistündiger Verspätungen sind am Freitag die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg fortgesetzt worden. Der IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann sagte kurz vor Beginn der Gespräche in Sindelfingen bei Stuttgart, beim Thema Leiharbeit seien die Positionen der Tarifparteien noch "meilenweit auseinander".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sindelfingen (dapd). Mit rund zweistündiger Verspätungen sind am Freitag die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg fortgesetzt worden. Der IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann sagte kurz vor Beginn der Gespräche in Sindelfingen bei Stuttgart, beim Thema Leiharbeit seien die Positionen der Tarifparteien noch &#8220;meilenweit auseinander&#8221;. Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Rainer Dulger, warnte, beim derzeitigen Verhandlungsstand &#8220;wäre ein Streik aus unserer Sicht verantwortungslos und leichtfertig&#8221;.</p>
<p>Gibt es in dem wichtigen IG-Metall-Bezirk bis Pfingsten keine Einigung, drohen unbefristete Streiks. In Baden-Württemberg waren schon oft Pilotabschlüsse für Deutschlands bedeutendste Industriebranche mit ihren 3,6 Millionen Beschäftigten geglückt.</p>
<p>dapd.djn/T2012051551811/mpc/mwa</p>
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		<title>USA verhängt Strafzölle für chinesische Solarimporte</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:55:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das US-Handelsministerium hat billige Solarimporte aus China mit hohen Strafzöllen belegt und dem deutschen Marktführer Solarworld damit einen juristischen Etappensieg verschafft. Nach einer vorläufigen Entscheidung vom Donnerstagabend verhängte das Washingtoner Ministerium wegen Preisdumpings Zölle von etwa 31 Prozent für Produkte mehrerer Dutzend chinesischer Solarfirmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Washington/Bonn (dapd). Das US-Handelsministerium hat billige Solarimporte aus China mit hohen Strafzöllen belegt und dem deutschen Marktführer Solarworld damit einen juristischen Etappensieg verschafft. Nach einer vorläufigen Entscheidung vom Donnerstagabend verhängte das Washingtoner Ministerium wegen Preisdumpings Zölle von etwa 31 Prozent für Produkte mehrerer Dutzend chinesischer Solarfirmen.</p>
<p>Für alle anderen Solaranbieter aus China, die dem Ministerium keine ausreichenden Unterlagen vorgelegt hatten, wurde ein Strafzoll von knapp 250 Prozent festgelegt. Das bedeutet praktisch ein Einfuhrverbot. Eine endgültige Entscheidung will das Ministerium im Oktober fällen.</p>
<p>Die US-Tochter der Bonner Solarworld hatte zusammen mit sechs amerikanischen Firmen geklagt. Sie machen hohe staatliche Subventionen in China für die Überkapazitäten und den ruinösen Preisverfall in der weltweiten Solarbranche verantwortlich.</p>
<p>Die Entscheidung in den USA gebe Mut, &#8220;dass wir zu einem fairen Wettbewerb zurückkehren können&#8221;, sagte der Vorstandsvorsitzende von Solarworld, Frank Asbeck, in Bonn. Sie sei auch ein Signal an Europa, wo vergleichbare Maßnahmen greifen müssten. Solarworld bereitet derzeit eine Klage bei der Europäischen Union vor.</p>
<p>Der Aktienkurs der im TecDAX notierten Solarworld schoss nach der Verhängung der Strafzölle in die Höhe. Das Papier legte bis Freitagmittag um mehr als 16 Prozent auf 1,77 Euro zu.</p>
<p>Die chinesische Regierung bezeichnete die Entscheidung als ungerecht. China sei äußerst unzufrieden mit dem Schritt, erklärte ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking.</p>
<p>dapd.djn/T2012051800504/por/mwo </p>
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		<title>IG-Metall-Chef Huber kritisiert Opel-Vorstand</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:45:14 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[IG Metall]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die IG Metall hat die von Opel angekündigten Produktionsverlagerungen scharf kritisiert. "Der Versuch, die Beschäftigten über Drohgebärden und einen erzwungenen Unterbietungswettbewerb gegeneinander auszuspielen, ist unredlich" , sagte der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber am Freitag in Frankfurt am Main.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt/Main (dapd). Die IG Metall hat die von Opel angekündigten Produktionsverlagerungen scharf kritisiert. &#8220;Der Versuch, die Beschäftigten über Drohgebärden und einen erzwungenen Unterbietungswettbewerb gegeneinander auszuspielen, ist unredlich&#8221; , sagte der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber am Freitag in Frankfurt am Main.</p>
<p>Er forderte den Vorstand des angeschlagenen Autoherstellers auf, ein Gesamtkonzept für alle Standorte vorzulegen und schnellstmöglich das Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern zu suchen. &#8220;Wer Opel gegen die Belegschaft sanieren will, hat schon verloren&#8221;, sagte Huber.</p>
<p>Opel hatte am Donnerstag verkündet, die Herstellung des Erfolgsmodells Astra bis 2015 aus Rüsselsheim abzuziehen und das Auto kostengünstiger im Ausland zu produzieren.</p>
<p>dapd</p>
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